Deutsche Meisterschaft U14 greco Leon 21.03-2025

Bericht

Deutsche Meisterschaft U14 greco  Leon 21.03-2025

Leon Kohler gewinnt Bronze auf der deutschen Meisterschaft
KG-Talent mit starkem Turnier in Witten

Von Niklas Zink.

KG-Nachwuchsringer Leon Kohler (57 kg) hat sich bei der deutschen Meisterschaft im griechisch-römischen Stil in der Altersklasse U14 die Bronzemedaille erkämpft. In Witten zeigte der Baienfurter eine starke Leistung, agierte souverän und musste sich nur dem späteren Titelträger geschlagen geben. Direkt im ersten Kampf unterstrich Kohler seine Medaillenambitionen und schulterte seinen sächsischen Kontrahenten Quentin Uhlig beim Stand von 6:0. Auch den zweiten Kampf konnte das KG-Nachwuchstalent bereits vorzeitig für sich entscheiden. Gegen Antimo Puca vom Nordrhein-Westfälischen Verband gewann er ebenfalls per Schultersieg. Ohne Chance war er im Duell um den Poolsieg gegen den späteren deutschen Meister Taylan Gluch. Der junge Ringer vom HAC Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern war dem Baienfurter vor allem körperlich überlegen und gewann vorzeitig mit 10:0. „Leon hat aktuell so 54 Kilogramm während sein Gegner sogar Gewicht machen muss, um unter den 57 Kilo zu bleiben, das merkt man dann einfach“, so die Einschätzung von KG-Trainer Frank Rothweiler. Auch Kohler selbst sah in diesem Duell keine Chance auf den Sieg, hätte sich laut Rothweiler aber ein knapperes Resultat erwünscht. Nach der Niederlage blieb dem Baienfurter der Kampf um Bronze gegen den Fritz Frey aus Südbaden. Hier ließ das KG-Talent erneut nichts anbrennen, zeigte eine starke kämpferische Leistung und gewann technisch Überlegen. Mit dem dritten Platz sei der KG-Ringer sehr zufrieden und auch Rothweiler spricht lobend über seinen Schützling: „Leon hat im letzten Jahr eine tolle Entwicklung gemacht, ist trainingsfleißig, hört gut zu und versucht alles umzusetzen, was wir ihm sagen.“ Der KG-Trainer blickt positiv nach vorne und gibt sich zuversichtlich, dass das Nachwuchstalent auch in Zukunft weitere Erfolge feiern kann, da Kohler auf einem sehr guten Weg sei.

Zwei weitere KG-Talente auf Medaillenjagd
Auch Leon Kohler und Willi Lehn starten auf der deutschen Meisterschaft

von Niklas Zink

Nach dem erfolgreichen Abschneiden der U17-Ringer steht für zwei KG-Ringer ebenfalls noch eine deutsche Meisterschaft an. Vom 21.-23. März findet in Witten die deutsche Meisterschaft im griechisch-römischen Stil statt. In der Altersklasse U14 startet Leon Kohler in der Gewichtsklasse bis 57 kg für die Oberschwaben. In Witten habe der junge Baienfurter unter den zehn Teilnehmenden Ringern  durchaus Medaillenchancen, so die Einschätzung von KG-Trainer Frank Rothweiler. Seine Kontrahenten seien allerdings schwer einzuschätzen, da Kohler bislang auf kaum einen der gemeldeten Ringer traf. Als amtierender württembergischer Meister ist der KG-Ringer deswegen aber sicher kein unbeschriebenes Blatt. Rothweiler hebt vor allem die Entwicklung in den letzten Monaten hervor und fügt an, dass Kohler einen „sehr großen Schritt nach vorne“ gemacht habe. Für den Nachwuchsringer sei es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und konzentriert zu Ringen, dann können für Kohler praktisch alles gehen. Bereits etwas erfahrener ist KG-Talent Willi Lehn, der in der Altersklasse U20 im freien Stil antritt. Nach zahlreichen Bundesligaeinsätzen für die erste Mannschaft der KG Baienfurt hat auch Lehn seine Entwicklung rasant vorangetrieben. „Die Turnierergebnisse in den letzten Wochen und Monaten waren super“, bestärkt Rothweiler die aktuelle Form des Athleten. Das Freistil-Ass gehöre in der Gewichtsklasse bis 61 kg definitiv zu den Medaillenkandidaten. Aber auch hier sei eine genaue Prognose schwierig, da über die Teilnehmenden noch nicht alles bekannt ist. In der Altersklasse U20 wird nach dem internationalen System gerungen, was laut Rothweiler einen besonderen Reiz habe und eine Prognose umso schwieriger mache. Nach einer Niederlage ist das Turnier vorerst direkt beendet. Sollte der siegreiche Kontrahent anschließend bis in das Finale vordringen, besteht über die Hoffnungsrunde noch die Möglichkeit, sich bis auf Platz drei vorzukämpfen, was gleichzeitig das Minimalziel des KG-Ringers ist. „Willi macht sich enormen Druck und will unbedingt diese Medaille, weil er bislang einfach immer knapp daran gescheitert ist“, sagt Rothweiler. Auch mental habe sich Lehn in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt, was ihm die Chancen auf eine solche Medaille natürlich erhöht. Die Ausgangssituationen um Willi Lehn und Leon Kohler lassen Rothweiler zuversichtlich auf das Wochenende blicken, das mit zweimal Edelmetall gekrönt werden soll.