Heimkampf gegen den starken Aufsteiger KSV Ketsch
Nach der bitteren Niederlage im Spitzenkampf gegen den ASV Urloffen empfängt die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt am kommenden Samstag um 19:30 Uhr den KSV Ketsch zum Duell in der 2. Bundesliga Süd in der neuen Baienfurter Sporthalle. „Unterschätzen dürfen wir sie auf keinen Fall, aber das sollte für uns schon eine machbare Aufgabe sein“, sagt KG-Sportmanager Michael Merk im Vorfeld des Kampfes. Der Aufsteiger ist mittlerweile mehr als nur in der Liga angekommen und überzeugt mit konstanter Leistung und einigen Achtungserfolgen.
Die Mannschaft aus dem Rhein-Neckar-Kreis hat sich am vergangenen Kampftag mit einem 19:12-Erfolg gegen Schlusslicht Riegelsberg auf den vierten Tabellenplatz geschoben, liegt mit einer Kampfbilanz von 7:11 aber weiterhin deutlich hinter den Oberschwaben (12:6). Das soll auch so bleiben, weshalb Merk auf einen Sieg seiner Mannschaft hofft. „Wir wollen den dritten Platz natürlich festigen und ich bin guter Dinge, dass uns das in eigener Halle gelingt.“ In der Hinrunde ließen die Baienfurter dem KSV überhaupt keine Chance und gewannen klar mit 20:4. Dabei gingen alle Einzelbegegnungen an die Kampfgemeinschaft. Einzig Nick Allgaier, der sich verletzungsbedingt schultern ließ, musste seine Punkte an die Gastgeber abtreten. Dass der Kampf eine erneut klare Angelegenheit wird, sieht Merk nicht kommen: „Sie haben sich deutlich stabilisiert und haben die engen Duelle in der Vorrunde alle verloren. Wenn diese Duelle dann mal kippen, wird es sehr, sehr knapp“, so der Sportmanager.
Ein enges Duell prognostiziert Merk direkt zum Auftakt im Kampf zwischen KG-Ringer Veaceslav Mamulat (61 kg griechisch-römisch) und dem international erfahrenen Rashad Orujevi. Weitere Leistungsträger des KSV sind unter anderem der amtierende deutsche Meister der U20, Lukas Benzing (71 kg griechisch-römisch) sowie der Georgier Georgi Bokuchava (80 kg griechisch-römisch) und Tunjay Vazirzade (98 kg griechisch-römisch), die allesamt ebenfalls schon Erfahrung auf internationaler Bühne sammeln konnten. Erfreulich wird außerdem die Rückkehr von Ex-KGler Marat Kardanov (80 kg Freistil), der sich ein spannendes Duell mit Marcel Käppeler liefern wird. In der Hinrunde behielt der Baienfurter mit 4:2 knapp die Oberhand. Sollten die Baienfurter Leistungsträger allesamt an Bord sein, sieht Merk die Favoritenrolle bei den Oberschwaben.
Im Vorfeld des Bundesligakampfes zeigen die Nachwuchstalente der KG bereits am Nachmittag ihr Können. Um 15:00 Uhr empfängt die erste Schülermannschaft der Baienfurter den SV Triberg und den KSV Tennenbronn. Die jungen Nachwuchssportler liegen aktuell auf dem sechsten Platz der Bezirksjugendliga und können sich mit zwei Erfolgen in das vordere Tabellendrittel schieben. Im Anschluss steht die zweite Mannschaft der KG Baienfurt vor einer schweren Aufgabe. In der Verbandsliga Württemberg empfangen die Oberschwaben um 17:30 Uhr den Tabellenführer vom KSV Aalen 05. In der Hinrunde unterlag die KG-Reserve den Aalenern deutlich mit 28:3. Einzig Ruwen Hund und Willi Lehn konnten ihre Kämpfe knapp für sich entscheiden, weshalb bei der Zielsetzung von Mannschaftsführer Peter Mayr tiefgestapelt wird: „Sie werden mit großem Abstand aufsteigen und wir wissen, dass es da im Normalfall nichts zu holen gibt. Wir wollen ein paar Einzelkämpfe gewinnen und schauen, ob wir sie hier und da ein bisschen ärgern können“, sagt Mayr. Den Abschluss des Großkampftags macht dann die erste Mannschaft der KG Baienfurt mit dem Duell in der 2. Bundesliga Süd gegen den KSV Ketsch.