Saisonstart in der 2. Bundesliga Süd

KG Baienfurt kämpft auswärts beim ASV Hüttigweiler

„Es geht endlich wieder los“, sagt Michael Merk, Sportmanager der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt, voller Vorfreude. Nach zwei Jahren Erstligazugehörigkeit gehen die Oberschwaben in dieser Saison wieder in der 2. Bundesliga Süd an den Start. Am Samstag steht der Auftakt auswärts beim ASV Hüttigweiler an, der sich in der vergangenen Zweitligasaison im gesicherten Mittelfeld wiederfand. Das Saisonziel der Baienfurter ist klar definiert: Im vorderen Feld mitmischen und am Ende schauen, wie die Ligenreform des Deutschen Ringerbundes ausfällt. „Aktuell ist es noch ein bisschen schwierig zu sagen, wie die Struktur im nächsten Jahr aussieht, deswegen warten wir einfach mal ab und schauen, was sich im Laufe der Saison entwickelt“, so Merk. Den Kader für den Titelkampf haben die Oberschwaben allemal. Die absoluten Leistungsträger aus der vergangenen Bundesligasaison konnten allesamt gehalten. Nur Marat Kardanov, Adrian Wolny und Mamuka Kordzaia verließen den Verein. Verstärkt wurde die KG durch den jungen Leon Rul (75 kg Freistil) vom TSV Herbrechtingen sowie den letztjährigen U23-Europameister und Olympiateilnehmer Radu Lefter (97/130 kg Freistil) vom KSV Witten. Die moldawische Achse aus Victor Ciobanu, Daniel Cataraga, Valeriu Toderean und Radu Lefter wird auch in der 2. Bundesliga wieder zu den Punktegaranten der Oberschwaben gehören. Kombiniert mit einer relativ jungen Truppe werden die Baienfurter alles daran setzen, die Konkurrenz in Schach zu halten. Gerade Mitabsteiger Urloffen und den AC Heusweiler sieht KG-Sportmanager als die Hauptkonkurrenten im Kampf um die vorderen Plätze: „Urloffen war letzte Saison schon eine harte Nummer und auch Heusweiler ist, glaube ich, wieder ziemlich gut aufgestellt“. Die Saarländer aus Heusweiler gehen als Titelverteidiger in die Saison und verzichteten nach einer makellosen Bilanz mit zehn Siegen aus zehn Kämpfen auf den Aufstieg. Allgemein sei es aber schwer einzuschätzen, welche Mannschaften in dieser Liga wirklich in den Konkurrenzkampf im vorderen Drittel einsteigen können. Aufsteiger Ketsch und Reilingen-Hockenheim seien laut Merk ebenfalls spannend. Der Auftakt in Hüttigweiler hingegen sollte aus Oberschwäbischer Sicht machbar sein. Mit einer Kampfbilanz von 7:13 landeten die Saarländer in der vergangenen Zweitligasaison auf dem vierten Platz. Die Baienfurter wollen in kompletter Besetzung anreisen, um bestmöglich in die Saison zu starten. „Wir sind stark aufgestellt und haben eine gute Mannschaft. Wir sind jetzt zum Auftakt in Hüttigweiler und dann daheim gegen Urloffen. Danach sehen wir dann, wo wir wirklich stehen“, zeigt sich Merk zuversichtlich. Kampfbeginn beim ASV Hüttigweiler ist am Samstag um 19:30 Uhr.

Derweil ist die zweite Mannschaft der KG schon vor drei Wochen in die Saison gestartet. Mit zwei Siegen und einer Niederlage gelang den Oberschwaben als Aufsteiger in die Verbandsliga Württemberg ein überaus guter Saisonstart. In der neuen Baienfurter Sporthalle empfängt die KG-Reserve am Samstag um 19:30 Uhr die Neckarunion Münster-Remseck zum zweiten Saisonheimkampf. Der Mitaufsteiger aus dem Stuttgarter Raum ist bislang noch sieglos und sollte für die Oberschwaben eine lösbare Aufgabe darstellen.

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