Acht Jugendliche beim Andi-Walter-Turnier

Baienfurts Ringer gastieren in Unterföhring

Am ersten Maiwochenende fand in Unterföhring das große und überaus stark besetzte internationale Andi-Walter-Turnier statt. Die KG Baienfurt schickte acht Jugendliche in Richtung München und präsentierte sich dabei achtbar. In der Altersklasse U10 ging für die Oberschwaben Arthur Golander (29 kg) auf die Matte. Mit drei vorzeitigen Siegen kämpfte sich das junge Nachwuchstalent bis ins Finale vor. Hier musste er zwar eine technische Niederlage hinnehmen, kann mit der Silbermedaille aber überaus zufrieden sein. Auch Julian Linse (U12, 52 kg), dem Jugendleiter Alexander Härdtner eine „sehr gute Entwicklung“ attestierte, zog nach drei souveränen Siegen ins Finale ein. Hier lieferte er sich ein enges Duell mit Georgios Gkampaeridis vom Gastgeber SC Isaria Unterföhring, das er schlussendlich mit 0:6 verlor.

Mike Hafner (U14, 48 kg) startete wie seine Mannschaftskollegen ebenfalls erfolgreich ins Turnier. Nach zwei Siegen traf er auf Artem Palamarchuk vom SV Johannis Nürnberg, dem späteren Turniersieger. Hier war das KG-Talent chancenlos und stand nach einer Schulterniederlage im kleinen Finale. Durch einen 8:0-Punktsieg gegen Yasin Iraki vom ESV München-Ost sicherte sich Hafner noch die Bronzemedaille. In der Gewichtsklasse bis 62 Kilogramm hatte Raphael Schnebli einen schweren Stand und wurde nach drei Niederlagen Siebter. Ari Krasniqi (U17, 60 kg) gelang zum Auftakt ein schneller Schultersieg über Sven Nguyen. Danach musste er sich allerdings zweimal vorzeitig geschlagen geben und sich mit dem achten Rang begnügen. In seiner neuen Gewichtsklasse (65 kg) fand Maxim Hafner noch nicht wirklich in seine Kämpfe. Nach zwei Niederlagen schied das KG-Talent aus und wurde 15. Eine starke Turnierleistung zeigte Oskar Härdtner in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm. Gegen Robert Weidel vom TSV Zirndorf tat er sich anfangs noch schwer, gewann dann aber souverän mit 11:4. Es sollte bis zum Finaleinzug der einzige Kampf über die volle Distanz bleiben. Nach zwei Überlegenheitssiegen und zwei Schultersiegen stand Härdtner im Kampf um Gold gegen Salakhuddin Abdulaiev, der beim Brandenburg-Cup in Luckenwalde mit deutlichen Siegen, unter anderem gegen den deutschen Meister, auf sich aufmerksam machte. Der Hauptstadtringer konnte an seine starken Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, lies dem KG-Ringer im Finale keine Chance und gewann technisch überlegen.

KG-Talent Willi Lehn (70 kg) hatte es in seiner Altersklasse (U23) mit einem überaus starken Teilnehmerfeld zu tun. Die ersten beiden Kämpfe gewann Lehn souverän durch technische Überlegenheit. Gegen Shaheer Baraki war er dann aber chancenlos und musste eine technische Niederlage einstecken. Im Anschluss hielt er das Duell mit dem späteren Finalisten Robert Krause vom AC 1990 Taucha lange offen, zog am Ende aber mit 5:8 den kürzeren und schied aus. Damit belegte der KG-Ringer schlussendlich Rang sieben. Mit drei Medaillen und vielen hochklassigen Kämpfen im Gepäck traten die KG-Nachwuchskräfte am Samstagabend die Heimreise in Richtung Oberschwaben an.

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